Periodisierung

Die Periodisierung eines Trainings beinhaltet wann, in welcher Art und Weise, sowie mit welcher Intensität und welchem Zeitausmaß trainiert wird, und zwar in Hinsicht auf das jeweilige Ziel der SportlerInnen.

Eine solche Periodisierung ist nicht nur wichtig für die mentale Motivation der SportlerInnen, damit das Training nicht langweilig wird und die Lust auf den Sport aufrecht erhalten bleibt, sondern auch um dem Körper immer wieder Reize zu setzen, damit einem Gewöhnungseffekt (und einer Stagnation oder gar einem Leistungsabfall) entgegengewirkt wird. Des Weiteren ist eine Periodisierung wichtig, damit der Körper von Zeit zu Zeit entlastet und nicht überlastet wird. Darüber hinaus stellt die Periodisierung eine gute Übersicht für den Sportler / die Sportlerin dar, um sich auf das Training einstellen zu können. Diese Übersicht ist vielmehr auch eine Vorschau, die sich jedoch durch verschiedenste Gegebenheiten ändern kann: Krankheit, spontanes Trainingslager, berufliche Engpässe, private Angelegenheiten – die Periodisierung muss umgeändert und angepasst werden – als erfahrener Trainer kann ich hier mein Wissen einbringen. Um trotz diverser Eventualitäten weiter Richtung Ziel trainieren zu können, ist es wichtig auf Erfahrungswerte zurückgreifen zu können und Hilfestellung zu erhalten.

Zur besseren Veranschaulichung hier ein fiktives Beispiel einer Periodisierung über ein halbes Jahr:

periodisierung2

Wie in der vorhergehenden Skizze ersichtlich, plane ich bei SPORTCOACH nach dem Pyramidensystem (welches einen Makrozyklus von ca. sechs Monaten, einen Mesozyklus von einem Monat und einen Mikrozyklus von sieben Tagen enthält). Ganz grob gesagt werden drei Wochen trainiert (mit unterschiedlicher Intensität) und eine Woche regeneriert

Um aber eine solche Periodisierung individuell planen zu können, muss ich als Trainer zuerst Informationen sammeln. Dazu konkretisiere ich zuerst gemeinsam mit dem Sportler / der Sportlerin die gesetzten Ziele und definiere mit ihm / ihr dazu die Rahmenbedingungen. Die Ziele sind dabei ganz unterschiedlich und können von „der Verbesserung der allgemeinen Fitness“, zur „Verbesserung der Bestzeit auf den Hausberg“ oder gar zur „Erzielung der persönlichen Bestzeit beim Ötztaler Radmarathon“ reichen. Die Rahmenbedingungen sind wichtige Faktoren, die in der Periodisierung unbedingt berücksichtig werden müssen. Dabei ist Individualität hier das A und O, denn ein auferlegtes Schema (also ein Standard-Trainingsplan), welches nicht in das eigene Zeitpotenzial neben Beruf, Familie, etc. passt, zudem nicht das eigene Leistungsniveau oder andere aktuelle Gegebenheiten berücksichtig und ganz persönliche Ziele, sowie Wünsche außer Acht lässt, kann nicht zum Ziel führen.

Nachdem wir – du als SportlerIn und ich als dein Trainer – gemeinsam die Ziele unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen definiert haben, muss nun der Ist-Stand überprüft werden (beispielsweise mit Hilfe eines Leistungstests oder FTP-Test), um mit dem Training beginnen zu können. Der IST-Stand ist zugleich der Nullpunkt im Leistungsstand. Bei Trainingsstart wird davon ausgegangen, dass das „Glas“ leer ist und über einen gewissen Zeitraum (mehrere Monate) mit Energie (durch richtiges Training) gefüllt wird. Wenn das Glas voll ist, ist man bereit für die ersten Wettkämpfe und hat somit eine Basis geschaffen, um seine Ziele zu erreichen.

Eine detaillierte, sowie strukturierte und vor allem individuelle Planung ist das Fundament für ein erfolgreiches Training und im weiteren Schritt für das Erreichen der eigenen Ziele. Gerne unterstütze ich dich bei deinen Zielen und stehe bei Fragen zur Verfügung!

Ride on dein SPORTCOACH